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SEMINAR

- Nachweis von Leasingvorteilen in der Vergleichsrechnung -

 


Referent:
Dr. Michael Kroll, LeaSoft GmbH

Termin:
04.11.2010

Veranstaltungsort:
Holiday Inn, Fulda

Teilnahmegebühr:
698,- € zzgl. MWSt.
incl. Mittagsbuffet, Pausengetränke sowie umfangreicher Teilnehmerunterlagen.

Veranstaltungsbeginn und -dauer:
Die Veranstaltung beginnt um 9.00 Uhr und endet um 17.30 Uhr.

Zielgruppe:
  • Kundenberater von Leasinggesellschaften und Banken
  • Steuer-, Unternehmens- und Leasingberater
  • Investoren im gewerblichen und öffentlichen Bereich
Diese Veranstaltung setzt keine Vorkenntnisse im Bereich der Vergleichsrechnung voraus. Leasing-Grundkenntnisse der Vertragsgestaltung sollten hingegen vorhanden sein.

Inhalt:
  • Mobilien- und Immobilien-Leasing
     
  • Zusammenfassende Übersicht der betriebswirtschaftlichen Aspekte (Vor- und Nachteile) des Leasing
    • Quantitative Aspekte
    • Qualitative Aspekte
  • Bestimmung der steuerlichen Effekte:
    • Körperschaft- bzw. Einkommensteuer
    • Gewerbeertragsteuer incl. Hinzurechnungsproblematik
    • Umsatzsteuer
    • Grunderwerbsteuer
  • Besonderheiten einer Vergleichsrechnung im Bereich der öffentlichen Hand
  • Vergleichsrechnung "Kauf oder Leasing?" - welche Verfahren eignen sich für die Praxis?
    • Nominalwertvergleich
    • Barwertvergleich
    • Endwertvergleich (Totaler Liquiditätsvergleich)
    • Nutzwertanalyse zur Bewertung qualitativer Aspekte
  • Welche Variablen müssen in einer Vergleichsrechnung berücksichtigt werden?
  • Welche Prämissen gilt es zu beachten?
  • Welcher ist der richtige Ab- bzw. Aufzinsungszinssatz (Kalkulationszinssatz)?
  • Wie lassen sich typische Leasingvorteile - auch qualitativer Art - in einer Vergleichsrechnung darstellen?
  • Wie lassen sich Anforderungen der Praxis erfüllen?
    • Schnelle Durchführbarkeit Korrektheit der Berechnungen Sichere Handhabung
    • Jederzeitige Nachvollziehbarkeit der Ergebnisfindung
  • Möglichkeiten und Grenzen von Vergleichsrechnungen
  • Welche (gravierenden) Fehler können bei Vorteilhaftigkeitsvergleichen gemacht werden - wo liegen die typischen Anwendungsfehler in der Praxis?
  • Checkliste: TIPPS zur optimalen Vergleichsrechnung im täglichen Praxiseinsatz
  • Vergleichsrechnung im Fallbeispiel - Variationen wichtiger
  • Entscheidungsparameter der Leasingalternative: z. B.
    • Vertragsform und Vertragslaufzeit
    • Lineare und degressive Leasingraten
    • Sonderzahlungen des Leasingnehmers
    • Investitionszulagen und -zuschüsse
    • Variierende Anschaffungskosten
  • Entscheidungsparameter der Kaufalternative: z. B.
    • Unterschiedliche Darlehensstrukturen beim Kauf: (Art, Laufzeit, Zinssätze, Sondertilgungen)
  • Variationen der steuerlichen Parameter des Investors
  • Optimierung der Vertragsgestaltung im Leasing
  • Berechnung der Leasingvorteile nach der Unternehmenssteuerreform 2008:
    - Niedrigerer Körperschaftsteuersatz
    - Thesaurierungsbegünstigung (Personenunternehmen)
    - Veränderte Berechnung der Gewerbesteuermesszahl
    - Veränderte Berechnung des Gewerbesteuerertrags:
    - Hinzurechnung von Darlehenszinsen
    - Hinzurechnung der Finanzierungsanteile von Leasingraten (Mobilien, Software, Immobilien)
    - Freibetrag im Rahmen der Hinzurechnung
    - Auswirkungen der Hinzurechnung bei Leasinggeber und Leasingnehmer
    - Wegfall der degressiven AfA
    - Pool-AfA für Objekte mit einem Wert bis zu 1.000,- EUR
    - Auswirkungen der Zinsschranke
Referent:
Dr. Michael Kroll ist seit 1992 Geschäftsführer der LeaSoft GmbH, Lichtenfels. Er ist Autor der Bücher "Finanzierungsalternative Leasing" (Deutscher Sparkassenverlag), "Leasingverträge optimal gestalten" und "Immobilien-Leasing" (beide Gabler-Verlag) sowie Herausgeber und Mitautor des "Leasing-Handbuchs für die öffentliche Hand" (LeaSoft-Verlag). Darüber hinaus hat er die beiden PC-Programme MOBILEAS und IMMOLEAS (Vergleichsrechnungen zum Mobilien- bzw. Immobilien-Leasing) entwickelt.

Hinweis:
LeaSoft verkauft auch Software zur Durchführung von Vergleichsrechnungen. Dieses Seminar ist jedoch keine Werbeveranstaltung für diese PC-Programme. Vielmehr geht es in dem Seminar darum, die methodischen Grundlagen von Vergleichsrechnungen darzustellen sowie die Möglichkeiten und Probleme eines Einsatzes in der Praxis aufzuzeigen. Unsere PC-Programme werden dabei lediglich zur Erstellung der begleitenden Fallbeispiele und Auswertungen/Analysen verwandt.


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